Das DIY-Fieber

Es hat mich komplett erwischt!
Eigentlich mache ich schon immer ziemlich viel selbst, was ich selber gut machen kann. Vor allem im Mal- und Bastelbereich. Nun auch immer mehr handwerklich. Da wäre zum Beispiel das Restaurieren unserer Gartenmöbel, das Bauen einer Kräuterpalette oder das Hochbeet, was ich mit Jonas zusammen gebaut habe. Wir waren noch nie sooooo oft im Baumarkt, wie in den letzen Monaten, aber da sind wir sicher nicht alleine.

Allerdings hat mich noch ein anderes „Selbstmach-Fieber“ gepackt. Dieses, was man in der Küche auslebt. Habe ich zwar vorher auch schon ab und zu gemacht, aber jetzt bin ich so richtig dabei. Ich habe Rhababer-Sirup gekocht und Marmelade. Ich habe Brot, Brötchen, Cookies, Torteletts und Burgerbrötchen selbst gebacken (okay, das Bort ist ein wenig geschummelt, das war eine Backmischung). „Hafermilch“ habe ich auch schon öfter selbst gemacht und nun mache ich auch unseren Frischkäse selbst. Einfach aus Joguhrt über Nacht im Kühlschrank. Dadurch, dass wir den Joguhrt in Gläsern kaufen, haben wir nun auch beim Frischkäse das Plastik gespart. Yeay! 🙂

Ich glaube das Selbermachen nimmt so schnell kein Ende. Ich habe ein Rezept gefunden, wie man Grillkäse erstellen kann, das muss ich auch unbedingt ausprobieren….

Ich weiß nicht wirklich woher diese Motivation kommt, aber vermutlich hat es auch damit zu tun, dass wir Kräuter, Salat und Gemüse jetzt selber auf unseren Balkon anbauen. Zum Beispiel bin ich durch die Kräuter darauf gekommen Kräuterbutter selber zu machen (die Butter kaufe ich aber noch fertig :D). Auch das bewusstere Umgehen mit den Lebensmitteln und das Müllvermeiden spielt sicherlich eine Rolle.

Was macht ihr denn selber oder was wollt ihr mal ausprobieren? Schreibt es gerne in die Kommentare, ich bin gespannt von euch zu lesen! 🙂

Alles Liebe ♥ Julia

Glaube, Hoffnung, Liebe

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. – 1. Korinther 13,13 (Lutherübersetzung 2017)

Diesen Vers mochte ich schon immer sehr, er ist einer meiner Lieblingsverse. Gerade in den letzten Tagen ist er mir noch wichtiger geworden. Er beinhalten drei wesentliche Bestandteile, die mir zurzeit Halt geben.

Glaube.

Als Christin glaube ich an Gott und daran, dass Jesus sein Sohn ist und für uns gestorben ist. Das hört sich schon komisch an und es fällt mir auch nicht immer leicht das zu glauben. Doch liegt in diesem Glauben so viel Trost, dass ich ihn trotz meiner Zweifel nicht aufgeben möchte. Jesus ist als Person (unabhängig von Religion und Glaube) ein Vorbild. Sich mit seiner Sicht der Dinge zu beschäftigen kann sehr wertvoll sein. Der Glaube an etwas (egal was es ist) hilft in schwierigen Situationen durchzuhalten.

Hoffnung.

Jeder hofft auf irgendwas. Ohne Hoffnung, weiß ich gar nicht, wie ich nach vorne schauen soll. Und ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben. Nicht jetzt und nicht irgendwann.

Liebe.

Die Liebe, „die größte“ oder ich würde es noch anders sagen, die wichtigste. Bei all dem Hass, dem Ärger und der Unzufriedenheit, die gerade herrscht, braucht es Liebe! Auf die Liebe möchte ich mich in der nächsten Zeit noch mehr konzentrieren. Liebe fühlen, Liebe zeigen, Liebe teilen. Macht ihr mit? Die letzten zwei Tage haben mich negative Gefühle und Stimmungen runter gezogen, aber ich möchte einen Schlussstrich ziehen! Andere teilen ihren Zorn, dann teile ich meine Liebe! „Liebe ist die größte unter ihnen.“ Lasst uns zeigen wie groß, wichtig und wertvoll die Liebe ist. Spread love – alles hat seine Zeit und jetzt ist die Zeit der Nächstenliebe! Gebt dem ganzen Bullshit um uns herum nicht die Macht eure Liebe, eure Hoffnung, euren Glauben (an das Gute) klein zu halten!

In diesem Sinne:

Alles Liebe 🖤 Julia

Wortketten, Gedankenfetzen & Erkenntnisausbrüche…

…wenn ich viel Zeit zum Nachdenken habe, passiert so was. Mein Gehirn wühlt in der Vergangenheit rum, bedient sich an Erinnerungen und fabriziert daraus irgendwas wie das hier:

24.4.2020

Und da trifft mich (total undramatisch, eher so „Julia checkst du das jetzt erst?!?) die Erkenntnis:

24.4.2020

Man kann nichts neues erschaffen, wenn man vorher nicht irgendwas (altes) erlebt hat. Wie soll man etwas mit Leben füllen ohne (etwas) er-/ge-lebt zu haben?! Voll logisch…oder?!

Ich hoffe euch geht es gut(!) und euch fällt die Decke noch nicht auf den Kopf…(gibt schon genug Leute mit Dachschaden…)

Alles Liebe 🖤 Julia

Ich habe was für euch…

…gegen Langeweile. Ein Ausmalbild.

Ihr könnt es aber auch noch anders nutzen. Man kann Motive auch übertragen und dann vielleicht mit Aquarellfarben/ Wasserfarben gestalten. In meinen Storyhighlights auf Instagram kann man nachgucken, wie es geht.

Ansonsten hier eine kurze Anleitung: Die Rückseite des Motivs mit Bleistift bemalen, so dass das Motiv komplett bedeckt ist. Dann das Blatt mit der Bleistiftseite auf das Blatt (o.Ä.), wo das Motiv drauf soll, drauf legen. Jetzt fährst du mit einem Stift das Motiv nach und taadaa, es ist übertragen! Ich hoffe das ist verständlich. 😄🙈

Runterladen könnt ihr euch das Ausmalbild hier.

Viel Spaß damit! Bei weiteren Motivwünschen schreibt mir gerne!

Alles Liebe 🖤 Julia

PS.: So kannst aussehen:

 

 

Andersnatur

Brainstorming 03

Draußen ist es am stürmen. Also die beste Zeit um euch wieder an einem Gedankensturm von mir teilhaben zu lassen.
Es ist in der letzten Zeit ruhiger auf July Rain geworden. (Die Ruhe vor dem Sturm – hahaha- nein, nicht lustig….) Es liegt nicht, daran dass ich keine Ideen hätte. Nein, eher daran, dass ich der Meinung bin, dass diese Ideen noch nicht ausgereift, nicht interessant, nicht gut genug sind… Da fehlt mir noch das zu, hier dies und so weiter und so fort. Statt einfach zu machen, wie ich es mir ja oft genug vornehme, hänge ich wieder in einer „Zerdenkspirale“. Gestern las ich mir den ein oder anderen Beitrag von mir durch und kam zu dem Fazit, dass ich zwar Erkenntnisse habe, diese jedoch nicht wirklich umsetzte. Zumindest was die Persönlichkeit betrifft.

Vielleicht ist es auch die Ungeduld, die aus mir spricht. Immerhin ist die Erkenntnis der erste Schritt in Richtung Besserung. Nicht der letzte Schritt. Bis ich am Ziel bin, muss ich also mehr Schritte gehen und Erkenntnisse reichen da nicht aus. Wie setzte ich diese denn jetzt um? Ich habe keine Ahnung! Noch jedenfalls nicht. Außer mich ständig zu reflektieren, habe ich keine Idee. Vielleicht reicht es aus, dass ich mich regelmäßig mit mir  selbst beschäftige, vielleicht aber auch nicht.

So, wir werden sehen, wann und was als nächstes hier passieren wird. Lassen wir uns überraschen. Ich versuche weniger drüber nachzudenken und mehr zu machen. Was kann denn schlimmsten Falls passieren? Die Welt wird wohl davon nicht untergehen.

Bis dann und alles Liebe ♥ Julia

Schau dir „Wie geht man mit Weltschmerz um? #lichtauskopfan – ein Videopodcast“ auf YouTube an

Eben gesehen und für teilbar befunden! Schönen Abend noch und alles Liebe 🖤 Julia

PS.: Melde mich auch bald mit einem Beitrag von mir wieder. 🙂

Brainstorming 02

(Noch kein Titelbild….sorry…)

Gesellschaft, Männer, Frauen,  Rollen, Schubladen, Feminismus, Sexismus…..diese Begriffe haben etwas mit einem meiner Gedankenstürme zu tun.

Es ist nämlich so, während ergeizige Feministinnen und Feministen immer noch dafür kämpfen, dass die Frau gleichberechtigt ist und auch Karriere machen kann, statt am Herd zu stehen, weil das gesellschaftlich immer noch zu Problemen führt, wächst gleichzeit ein neues Problem herran.

Wo für manche also noch ein Mangel vorhanden ist (ist wahrscheinlich auch so) zumindest gesellschaftlich gesehen sind wir gleichzeitig aber auch schon so „weit“, dass frau sich rechtfertigen muss, wenn sie gerne in der Küche steht und sich gerne um Haushalt und Kinder kümmert und sie das glücklich macht. Also bitte, eine Frau von heute erfüllt doch keine alten Klischees….

Warum kann man nicht einfach das machen worauf man Lust hat ohne, dass das kommentiert wird?? Vor allem warum muss das immer vom Geschlecht abhänig beurteilt werden?! Das nervt! Ich bin wohl nicht so die „typische Frau“, habe ich mir sagen lassen. Wahrscheinlich ist damit gemeint, dass ich nicht die Art Frau bin, die bei „Sex in the City“ vor kommt…oder so. Aber wehe, ich mache dann mal etwas, das so eine Art von Frau macht…. Oh nein, dann erfülle ich ja doch ein Frauen-Klischee, das passt ja dann gar nicht zu mir oder? Unsinn ist das! In manche Schubladen passe ich rein, in andere nicht und manchmal ändern sich die Schubladen – so wie ich es möchte.

Gesellschaftliches umdenken ist ja ganz schön und gut, aber ein Umkehrschluss sollte daraus nicht werden.  Frauen, die Karriere machen? Super! Männer, die zu Hause bleiben und Kinder und Haushalt stämmen? Auch super! Und Frauen, die Kinder und Haushalt bevorzugen? Genau so super! Jede/r so, wie es für ihn oder sie richtig ist.

Übrigens: Bei all dem Gleichberechtigungskram habe ich das Gefühl, dass frau vergisst, dass sie etwas hat, was Männer so nicht erreichen können. Eine Bindung zum Kind, die schon im Mutterleib beginnt. Ich weiß, dass nicht jede Frau darauf Wert legt, dass sie den Part des Gebärens übernehmen muss (warum muss dieser „Frauenkram“ denn auch so schmerzhaft sein?), aber es ist nun Mal so, dass dadurch die Bindung zwischen Mutter und Kind eher startet, als die zum Vater, dadurch vielleicht sogar intensiver ist.  (Anfangs zumindest, gibt ja auch die „Papakinder“ 🙂 .) Und dennoch wo ist da die Gleichberechtigung? Männer können keine Kinder kriegen… Und nein ich bin nicht dafür, dass es möglich gemacht werden sollte (außer vielleicht ein Mann fühlt sich als Frau).

So, jetzt seid ihr dran! Her mit euren Gedanken zum Thema. Ich bin gespannt, was ihr dazu zu sagen habt.

Alles Liebe ♥ Julia

 

Nur Mut!

Trau ich mich das oder lass‘ ich’s lieber sein?
Bin ich größenwahnsinnig oder denke ich mich nur klein?
Kann ich wirklich sein, was ich mir erträum‘
oder sind das irgendwelche Hirngespenster, die meinen Weg säum‘?
Kann ich nicht einfach machen,
statt ständig ein Gedankenfeuer zu entfachen?
Muss auf die Klappe fallen immer gleich auch ein Fehler sein?
Einfach los laufen, Schritt für Schritt,
dann hier und da mal ein Fehltritt.
Nicht aufgeben sondern weiter gehen
und irgendwann auf festen Boden stehen.
Der feste Boden der einst aus Zuckerwattenwolkenträume bestand
und dann zum Zuversichtsrealitätsziment fand.
Ich möchte so viel, rede davon und träume groß,
doch sind es Visionen bloß,
die unvollendet in der Luft hängen bleiben,
die selbst davon träumen, dass mein Mut sie befreie.
Mein Mut, der eine große Klappe aber nichts dahinter hat.
Oder ist es gar nicht mein Möchtegernmut, sondern die doch so vernünftige Vernunft,
die mir einen Strich durch die Rechnung macht ?
Denn ehrlich, ist es denn verständlich sich vor Fehlern zu drücken?
Verständlich vielleicht aber nicht vernünftig.
Denn um sich mit Erfolgen zu schmücken,
also um etwas zu erreichen,
muss man auch mit und um Misserfolge feilschen.
Es bringt gar nichts in seinem sicheren Kokon zu verweilen,
statt sich munter als Schmetterling neu zu entfalten.
Ich möchte so ein Schmetterling sein, der unerschrocken seine Umgebung erkundet,
möchte neue Möglichkeiten ergründen.
Ich möchte mich nicht mehr stoppen lassen,
auch nicht von diesen ganzen neunmalklugen Phrasen.
Ich möchte mich unerschrocken in meine Träume wagen
und sie und mich nicht mehr hinterfragen.
Ich möchte Ängste und Sorgen loslassen
und Chancen und Ideen erfassen.
Ich möchte mehr machen als reden
und positiv nach vorne sehen.
Ich möchte mich nicht bremsen, möchte mich mehr trauen
und keine Furcht haben es zu versauen.
Ich möchte nicht mehr nur darüber schreiben,
mir selber Weisheiten unter die Nase reiben.
Nein, ich muss jetzt endlich etwas tun!
Nur Mut!

Kurzes Update

Es gibt ein paar Neuigkeiten!

1. Findet ihr meinen Blog jetzt unter july-rain.com

2. Bin ich seit Anfang letzten Monats Inhaberin eines Etsy-Shops. Mehr Informationen dazu gibt es auf der July Rain Designs – Seite, die ich dafür eingerichtet habe.

Das war’s auch schon!
Alles Liebe ♥ Julia