2018 – Ein kleiner Rückblick

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von July Rain

Anfang des Jahres hatte ich mir ein Vision-Board gebastelet. Ich habe also durch eine Collage verbildlicht, was ich im Jahr 2018 machen, erreichen und umsetzen möchte. Wenn ich mir das heute nochmal genau anschaue kann ich sagen, dass manches geklappt hat und manches eher nicht. Ziele haben sich verschoben oder gingen in eine neue Richtung und das ist auch okay so. Und was ist mit dem, was gar nicht geklappt hat? Da gibt es zwei Möglichkeiten. Ich starte 2019 ein neunen Versuch und überlege mir aber vorher, was ich besser machen muss. Oder es war mir nicht wichtig genug. Dies gilt es in den nächsten Tagen zu analysieren.

Ich mag die Methode des Vision-Boards sehr. Sie ist kreativ, lässt mir Freiraum  und es inspieriert mich immer wieder neu, wenn ich drauf schaue. Logisch, braucht man kein neues Jahr um sich über Ziele, Träume, Wünsche im Leben Gedanken zu machen, aber bei mir passt der Jahreswechsel immer ganz gut. Im Winter lässt es sich sehr gut über das Kommende nachdenken. Es gibt mir in der dunklen Jahreszeit ein Licht nach vorne. Und im Sommer kann es sein, dass ich Pläne ergänze oder umwerfe, weil es gerade einfach anders dran ist, als anfangs gedacht.

Aber jetzt mal genauer zu dem, was ihr auf dem Vision-Board sehen könnt.

  • Persönlichkeit
    > mich selber besser kennenlernen, Kompetenzen dazu gewinnen. Da hört es für mich nie auf und so werde ich 2019 auch weiter in dieser Richtung etwas unternehmen. Bücher lesen, Vorträge hören etc. Gerne mehr als in diesem Jahr.
  • Auszeit und Reisen
    > dieser Punkt ist dieses Jahr nicht zu kurz gekommen. Ich war vor allem im Sommer viel unterwegs. Beispiel: Städtetrip nach Berlin, Roadtrip nach und durch Italien
  • Beziehungen
    > bei diesem Punkt kann ich positiv vermerken, dass ich mich mit einer sehr wichtigen Person in meinem Leben wieder versöhnt habe, was unglaublich wertvoll für mich ist! Außerdem sehe ich Freunde die gar nicht in meiner Nähe wohnen sehr regelmäßig und habe Kolleginnen von mir als Freundinnen schätzen gelernt.
    > negativ zu vermerken ist, dass leider manche Freundschaft doch ein wenig auf der Strecke geblieben ist. Da muss ich wieder etwas ran! Und manches ist halt leider noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche. Da muss ich ein wenig geduldig sein, damit habe ich es allerdings leider nicht so….that’s life!
  • Gesundheit und Fitness
    > ja, wer kennt das nicht? Voll motiviert starten und dann…verläuft es sich im Sand.
    Dieser Punkt war nun leider nicht wirklich erfolgreich. Ich bin aber noch dran den Sport doch noch irgendwie in meinen Alltag zu integrieren. Also 2019 geht’s mit dem Vorsatz weiter! 😀 Genau so mit dem gesund Ernähren. Ich muss unbedingt wieder von diesem Zuckerkonsum runter…die ganzen Weihnachtssüßigkeiten machen das nicht unbedingt leichter… 😀
  • Einen Garten anlegen – Obst und Gemüse selbst anbauen
    > auf die Idee hat mich der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“. Ein bisschen unabhänig sein, ein bisschen nachhaltiger und umweltfreundlicher sein. Es blieb allerdings bei der Frage bei meine Mutter, ob ich mir ein bisschen was von ihrem Gartengrünstück abzwacken kann. Mhm. Was allerdings trotzdem in die Richtung geht, was die Idee auslöste ist, dass wir – mein Freund und ich – uns bei der Solawi in der Gegend angemeldet haben und ab Januar wöchentlich eine Kiste mit Obst und Gemüse bekommen und dort auch ab und zu selbst mit Hand anlegen. Nachhaltig, bio, regional und saisonal.
  • Musik
    > ab Januar 2018 habe ich mit Klavierunterricht begonnen und habe von August bis November eine musikalische Fortbildung – Musik (er)Leben in der Kita“ – absolviert.
    Die Gitarre muss leider noch warten bzw. läuft so amateurmäßig nebenbei.
  • Kreativität
    > hier war ich sehr aktiv. Gerade in den letzten Monaten. Ich haben wieder mehr gemalt, was mir sehr gefällt und mir viel Freude bereitet. Die Fotografie schlummert allerdings weiter, aber man kann ja (nicht immer) alles haben
  • Buch schreiben
    > Ähm. Ich versuche jetzt schon ziemlich lange eine Romanidee umzusetzen und stelle immer wieder fest, dass es echt nicht einfach ist, die runterzuschreiben und fertig zu bekommen. Vor allem wenn so viele andere Ideen noch zusätzlich im meinem Kopf lauern. Dem muss ich 2019 wirklich ein Ende setzten und fertig werden!
  • Mein Glaube
    > war in manchen Phasen des Jahres deutlicher zu spüren/aktiver, als in anderen. Aber im Großen und Ganzen ist er ein roter Faden, der sich durch mein Leben zieht. Zweifel gibt es immer mal, aber die gehören dazu. 🙂

So das war es mit meiner kleinen Jahr-Reflexion. Ich wünsche euch alles Gute für das kommende Jahr und einen guten Rutsch!
Eure Julia 🙂

2 Comments on “2018 – Ein kleiner Rückblick

  1. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, dein Jahr 2018. Bloß die Sache mit der Solawi verstehe ich nicht ganz. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass deine Mutter sich immer noch freuen würde, wenn sie den Gemüsegarten nicht ganz allein anlegen und pflegen müsste… Aber was man bezahlen muss, ist mehr wert, vermutlich. Oder zumindest verbindlicher.
    Bin schon gespannt auf dein VisionBoard für 2019 🙂
    LG, Annuschka

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    • Für die Solawi sprechen verschiedene Gründe. Die Anbaumöglichkeiten sowie Lagermöglichkeiten sind ganz andere als privat zu Hause. Du kannst regelmäßig mitarbeiten oder es auf ein Minimum belassen. Wie man die Zeit dazu hat. Und ich glaube man lernt eine Menge dazu. Erstens steht im Januar eine Sauerkrautaktion an auf die ich schon sehr gespannt und zweitens habe ich schon bei den Probekisten festgestellt, dass ich einige Gemüse-/Salatsorten gar nicht kenne. Und ein Umdenken im Kochen und neue Rezepte ausprobieren ist auch mit drin. 😀 Wir probieren das jetzt erstmal für ein Jahr. Dann sehen wir weiter. 🙂

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